Voraussetzungen für die digitale Souveränität in Deutschland und Europa

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Die Industrie befindet sich inmitten des größten Transformationsprozesses der letzten Jahrzehnte. Die digitale Vernetzung von industriellen Prozessen, Fertigungsabläufen und gesamten Wertschöpfungsstrukturen schreitet mit enormer Dynamik voran. Ein Leben ohne digitale Informationstechnologien kann man sich heute kaum noch vorstellen. Dabei stehen wir erst am Anfang. Jüngste Studien prognostizieren, dass im Jahr 2020 über 20 Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sein werden. In Deutschland und Europa legen wir besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsprozesse. Wir entwickeln intelligente vernetzte Maschinen, vernetzte Produktionsprozesse und versuchen, neue Geschäftsmodelle am Markt zu platzieren. In einigen Bereichen sind wir bereits heute Spitzenreiter. Insbesondere im Bereich der Cybersicherheit stehen deutsche und europäische Unternehmen ihren internationalen Konkurrenten in nichts nach. Dies ist von entscheidender Bedeutung. Die digitale Transformation hängt vom Vertrauen der Anwender in die Sicherheit des Wirtschaftsstandortes ab. Unternehmen müssen ihre Daten – insbesondere wettbewerbs- und geschäftskritische Informationen – vor Ausspähung, Manipulation und Zerstörung schützen können. Dazu müssen Unternehmen Kompetenzen aufbauen, um Risiken bewerten und Lösungen entwickeln zu können. Dies ist keine einfache Aufgabe, doch eine notwendige, um die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Digitalisierungsstandortes zu stärken. Mit dem vorliegenden Grundsatzpapier leistet die deutsche Industrie einen Beitrag in der Diskussion über die Cybersicherheit Europas. Ziel ist es, die digitale Souveränität zu stärken und den Austausch zwischen Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft weiterzuentwickeln. Cybersicherheit muss zu einem strategischen Standortvorteil werden. So erhöhen wir die Wertschätzung der Menschen für die Digitalisierung der Industrie.
Keywords: 
Digital Future, Digital Single Market, Digital Sovereignty, Cybersecurity, IT security, Industry, Economy
Country of publication: 
Germany
File: 
Publication date: 
Tuesday, August 30, 2016
Number of pages: 
16
Title Original Language: 
Voraussetzungen für die digitale Souveränität in Deutschland und Europa
Abstract Original Language: 
Wertschöpfungsstrukturen schreitet mit enormer Dynamik voran. Ein Leben ohne digitale Informationstechnologien kann man sich heute kaum noch vorstellen. Dabei stehen wir erst am Anfang. Jüngste Studien prognostizieren, dass im Jahr 2020 über 20 Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden sein werden. In Deutschland und Europa legen wir besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsprozesse. Wir entwickeln intelligente vernetzte Maschinen, vernetzte Produktionsprozesse und versuchen, neue Geschäftsmodelle am Markt zu platzieren. In einigen Bereichen sind wir bereits heute Spitzenreiter. Insbesondere im Bereich der Cybersicherheit stehen deutsche und europäische Unternehmen ihren internationalen Konkurrenten in nichts nach. Dies ist von entscheidender Bedeutung. Die digitale Transformation hängt vom Vertrauen der Anwender in die Sicherheit des Wirtschaftsstandortes ab. Unternehmen müssen ihre Daten – insbesondere wettbewerbs- und geschäftskritische Informationen – vor Ausspähung, Manipulation und Zerstörung schützen können. Dazu müssen Unternehmen Kompetenzen aufbauen, um Risiken bewerten und Lösungen entwickeln zu können. Dies ist keine einfache Aufgabe, doch eine notwendige, um die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Digitalisierungsstandortes zu stärken. Mit dem vorliegenden Grundsatzpapier leistet die deutsche Industrie einen Beitrag in der Diskussion über die Cybersicherheit Europas. Ziel ist es, die digitale Souveränität zu stärken und den Austausch zwischen Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft weiterzuentwickeln. Cybersicherheit muss zu einem strategischen Standortvorteil werden. So erhöhen wir die Wertschätzung der Menschen für die Digitalisierung der Industrie.
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