Für einen starken Euro

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Die Europäische Währungsunion ist eine Gemeinschaft von 19 Staaten, in denen 336 Millionen Menschen leben. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone beträgt zehn Billionen Euro, das sind über 17 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Die europäische Schuldenkrise der letzten Jahre hat die Währungsunion belastet. Sie hat gezeigt, dass eine überbordende Staatsverschuldung und eine mangelnde interna-tionale Wettbewerbsfähigkeit einzelner Staaten nicht nur für diese Länder ein Problem darstellen, sondern die gesamte Währungsunion in Gefahr bringen kann. Für einen dauerhaft stabilen Euro müssen die Mitgliedsstaaten eine solide Haushaltspolitik ver-folgen und durch wachstums- und beschäftigungsfördernde Reformen ihre Wettbe-werbsfähigkeit verbessern. Vor allem die Entwicklungen in und mit Griechenland haben die Eurozone vor eine Zerreißprobe gestellt. Es wurde deutlich, dass institutionelle Änderungen in der Währungs-union notwendig sind, die eine Stabilitätspolitik aller Mitgliedsstaaten sicherstellen. Ziel muss es sein, künftig Krisen möglichst von vorneherein zu vermeiden. Daneben sind aber auch klare und transparente Regelungen von Nöten, die für einen geordneten Ablauf künftiger Krisenfälle sorgen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. steht zum Euro und zur Wäh-rungsunion. Als exportorientierte Volkswirtschaft profitiert der Freistaat in besonderer Weise von der gemeinsamen europäischen Währung. Der Euro ist die konsequente Weiterentwicklung des europäischen Binnenmarkts. Und er ist auch ein politisches Symbol für ein friedliches, in Freiheit vereintes Europa. Ein starker Euro und eine stabile europäische Wirtschafts- und Währungsunion sorgt auch in Bayern für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.
Keywords: 
Economic and Monetary Union, Economy, European Added Value, Employment, Financial Crisis, Growth
Country of publication: 
Germany
File: 
Publication date: 
Tuesday, January 3, 2017
Number of pages: 
21
Title Original Language: 
Für einen starken Euro
Abstract Original Language: 
Die Europäische Währungsunion ist eine Gemeinschaft von 19 Staaten, in denen 336 Millionen Menschen leben. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone beträgt zehn Billionen Euro, das sind über 17 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Die europäische Schuldenkrise der letzten Jahre hat die Währungsunion belastet. Sie hat gezeigt, dass eine überbordende Staatsverschuldung und eine mangelnde interna-tionale Wettbewerbsfähigkeit einzelner Staaten nicht nur für diese Länder ein Problem darstellen, sondern die gesamte Währungsunion in Gefahr bringen kann. Für einen dauerhaft stabilen Euro müssen die Mitgliedsstaaten eine solide Haushaltspolitik ver-folgen und durch wachstums- und beschäftigungsfördernde Reformen ihre Wettbe-werbsfähigkeit verbessern. Vor allem die Entwicklungen in und mit Griechenland haben die Eurozone vor eine Zerreißprobe gestellt. Es wurde deutlich, dass institutionelle Änderungen in der Währungs-union notwendig sind, die eine Stabilitätspolitik aller Mitgliedsstaaten sicherstellen. Ziel muss es sein, künftig Krisen möglichst von vorneherein zu vermeiden. Daneben sind aber auch klare und transparente Regelungen von Nöten, die für einen geordneten Ablauf künftiger Krisenfälle sorgen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. steht zum Euro und zur Wäh-rungsunion. Als exportorientierte Volkswirtschaft profitiert der Freistaat in besonderer Weise von der gemeinsamen europäischen Währung. Der Euro ist die konsequente Weiterentwicklung des europäischen Binnenmarkts. Und er ist auch ein politisches Symbol für ein friedliches, in Freiheit vereintes Europa. Ein starker Euro und eine stabile europäische Wirtschafts- und Währungsunion sorgt auch in Bayern für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.
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