Monitoring der Energiewende

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Nur mit einer sicheren, wettbewerbsfähigen und umweltverträglichen Stromversorgung bleiben Deutschland und Bayern national und international attraktive Investitions- und Industriestandorte. Wichtige Entscheidungen für die Versorgungssicherheit in Bayern wurden getroffen. Dazu zählen die Verabschiedung des Strommarktgesetzes, die Einführung der Kapazitäts-sowie der etzreserveverordnung und der Ausbau der HGÜ-Leitungen. Verzögerungen bei der ursprünglichen Planung zum Netzausbau sollen durch Kraftwerke zur Netzreserve und Netzstabilisierung ausgeglichen werden. 2015 hat die Zahl teurer Netzeingriffe stark zugenommen. Die Nachteile des Starts der Energiewende ohne Vorliegen eines in sich geschlossenen Gesamtkonzepts werden immer deutlicher: Die Aufwendungen für Stromversorgung und Versorgungssicherheit steigen weiter. Der Anteil staatlich verursachter Kosten am Strompreis beträgt inzwischen mehr als 50 Prozent. Die EEG-Umlage erreicht jährlich neue Rekordwerte. Auch die Aufwendungen für das Stromnetz schlagen immer stärker zu Buche. Allein die Kosten für netzstabilisierende Eingriffe haben 2015 die Milliardengrenze überschritten. In den kommenden Jahren wird sich auch hier der Anstieg kräftig fortsetzen. Trotz der gewaltigen volkswirtschaftlichen Belastung, die die Energiewende bringt, werden die staatlichen Klimaschutzziele weiter deutlich verfehlt. Mit dem 5. Monitoring der Energiewende legen wir eine weitere Zwischenbilanz zu den umgesetzten und eingeleiteten Maßnahmen zur Energiewende vor. Die wissenschaftliche Untersuchung hat auch für 2015 die Prognos AG durchgeführt.
Keywords: 
Energy, Energy Efficiency, Single Market, Industry, Digital Revolution
Country of publication: 
Germany
File: 
Publication date: 
Wednesday, February 1, 2017
Number of pages: 
65
Title Original Language: 
Monitoring der Energiewende
File Original Language: