Europapolitik BREXIT

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Das Referendum des Vereinigten Königreichs (VK) zum Austritt aus der Europäi-schen Union vom 23. Juni 2016 ist mit 51,9 % zugunsten der Brexit-Befürworter ausgegangen. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,8 %.
Um das Austrittsverfahren einzuleiten, musste das Vereinigte Königreich (VK) dem Europäischen Rat seinen Beschluss mitteilen, aus der EU austreten zu wollen. Dies erfolgte am 29. März 2017 und löste Artikel 50 des EU-Vertrags aus (siehe 1.2), nachdem zwei Jahre Verhandlungszeit zur Klärung der Austrittsfragen vorge-sehen sind. Eine Verlängerung kann jedoch vereinbart werden.
Die Verhandlungen zwischen dem VK und der EU sind in zwei Phasen eingeteilt. Die erste, die im Dezember 2017 abgeschlossen wurde, behandelte die Austritts-modalitäten (Bürgerrechte, Austrittskosten, Nordirland).
Der erfolgreiche Abschluss der ersten Phase ermöglicht den Übergang in Phase Zwei. Am 28. Februar wurde aufbauend auf der politischen Einigung zur ersten Phase der Entwurf eines entsprechenden Rechtstextes veröffentlicht. Dieser Entwurf fand jedoch im VK keine Zustimmung.
Am 7. März veröffentlichte Präsident Tusk nun den Entwurf der Richtlinie zur Ausgestaltung der zukünftigen Beziehungen der EU zum VK. Ausgehend davon, dass das VK weder die vier europäischen Grundfreiheiten noch die Rechtspre-chung des Europäischen Gerichtshofs akzeptieren möchte, geht die Richtlinie davon aus, die zukünftigen Beziehungen auf Basis eines Freihandelsabkommens
Keywords: 
Brexit, European Added Value
Country of publication: 
Germany
File: 
Publication date: 
Wednesday, March 14, 2018
Title Original Language: 
Europapolitik BREXIT
Abstract Original Language: 
Das Referendum des Vereinigten Königreichs (VK) zum Austritt aus der Europäi-schen Union vom 23. Juni 2016 ist mit 51,9 % zugunsten der Brexit-Befürworter ausgegangen. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,8 %.
Um das Austrittsverfahren einzuleiten, musste das Vereinigte Königreich (VK) dem Europäischen Rat seinen Beschluss mitteilen, aus der EU austreten zu wollen. Dies erfolgte am 29. März 2017 und löste Artikel 50 des EU-Vertrags aus (siehe 1.2), nachdem zwei Jahre Verhandlungszeit zur Klärung der Austrittsfragen vorge-sehen sind. Eine Verlängerung kann jedoch vereinbart werden.
Die Verhandlungen zwischen dem VK und der EU sind in zwei Phasen eingeteilt. Die erste, die im Dezember 2017 abgeschlossen wurde, behandelte die Austritts-modalitäten (Bürgerrechte, Austrittskosten, Nordirland).
Der erfolgreiche Abschluss der ersten Phase ermöglicht den Übergang in Phase Zwei. Am 28. Februar wurde aufbauend auf der politischen Einigung zur ersten Phase der Entwurf eines entsprechenden Rechtstextes veröffentlicht. Dieser Entwurf fand jedoch im VK keine Zustimmung.
Am 7. März veröffentlichte Präsident Tusk nun den Entwurf der Richtlinie zur Ausgestaltung der zukünftigen Beziehungen der EU zum VK. Ausgehend davon, dass das VK weder die vier europäischen Grundfreiheiten noch die Rechtspre-chung des Europäischen Gerichtshofs akzeptieren möchte, geht die Richtlinie davon aus, die zukünftigen Beziehungen auf Basis eines Freihandelsabkommens
File Original Language: